Zivilcourage

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Bitte misch dich ein!

Zivilcourage betrifft nicht nur eine bestimmte Bevölkerungszielgruppe sondern jede Bürgerin und jeder Bürger. Der couragierte Bürger geht aufmerksam durch das Leben und mischt sich ein, sobald er merkt, dass jemand ungerecht behandelt wird, auch wenn das mit einem Risiko für ihn selbst verbunden sein kann. Er schaut hin und nicht weg!

Die Schweizerische Kriminalprävention hat das stets aktuelle Thema Zivilcourage in einem Kurzfilm aufgegriffen, wobei die Thematik einmal in spielerischer Form vor Augen geführt wird.

Hier gehts zum Kurzfilm

Mit den folgenden sechs Regeln für den Ernstfall können Sie Zivilcourage aktiv leben:

1. Gefahrlos handeln  
Gemeint ist hier die Gefahr für Leib und Leben: Niemand möchte, dass Sie ein weiteres Opfer werden, wenn Sie einem Opfer helfen möchten. Eine Gefahr hingegen, bei der Sie nicht körperlich bedroht sind, also z.B. die Gefahr vor einer Blamage, sollten Sie eingehen.

2. Mithilfe fordern
Sprechen Sie sofort andere ZuschauerInnen an, sich ebenfalls einzumischen und zu helfen.

3. Genau hinsehen
Worum geht's? Wer hat was gesagt oder gemacht? Für eine allfällige spätere Zeugenaussage ist Ihre Beobachtung von grosser Bedeutung.

4. Hilfe holen
Rufen Sie die Polizei (Tel. 117)!

5. Opfer versorgen
Wenn Sie nicht selbst eingreifen können, gehen Sie trotzdem nicht weg, sondern warten Sie in der Nähe, um dem Opfer zu helfen, sobald die Täter/Täterinnen verschwunden sind.

6. Zeugenaussage machen
Bitte stellen Sie sich als Auskunftsperson zur Verfügung, wenn die Polizei am Tatort eingetroffen ist.

 

 

 Weitere Informationen zum Thema finden Sie bei der Schweizerischen Kriminalprävention unter www.skppsc.ch.