Schutzbauten + Kulturgüterschutz

Diese Seite drucken (in neuem Fenster)

Schutzbauten werden primär für den Fall des bewaffneten Konflikts erstellt, können aber auch bei Katastrophen und in Notlagen als Notunterkünfte genutzt werden. Es handelt sich dabei um die Schutzräume in öffentlichen Gebäuden und privaten Wohnhäuser und anderseits um die Schutzanlagen, welche als Kommandoposten, Bereitstellungsanlagen, geschützte Sanitätsstellen oder geschützte Spitäler dienen. Der Zivilschutz überprüft regelmässig die Schutzräume und -anlagen. Der bauliche Zivilschutz steuert zudem nach den Vorgaben des Bundes den privaten Schutzraumbau, erstellt bei Bedarf und im Einvernehmen mit den Gemeinden Zivilschutzanlagen und öffentliche Schutzräume und plant die Zuweisung der Bevölkerung auf die einzelnen Schutzräume. 

Die Besitzer von Kulturgütern müssen diese durch bauliche, dokumentarische und organisatorische Massnahmen schützen. Die Abteilung Bevölkerungsschutz und Armee überwacht den Kulturgüterschutz und beantragt bei den zuständigen kantonalen oder kommunalen Instanzen die notwendigen Massnahmen. Darunter fällt insbesondere die Erstellung der erforderlichen Schutzräume für bewegliche Kulturgüter. Sie arbeitet hierzu mit der Dienststelle Denkmalpflege, dem Staatsarchiv und weiteren Fachpersonen zusammen.