Internetkriminalität

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Es war einmal...

Es war einmal... das Internet

Die Präventionsbroschüre "Es war einmal..." richtet sich an Eltern von unter 12-Jährigen mit dem Ziel, dass diese damit ihre jüngeren Kinder beim Entdecken des Internets begleiten. Eine kürzlich erschienene Studie aus Deutschland (DIVSI) hat Kinder zwischen 3 und 8 Jahren sowie deren Eltern zur Nutzung des Internets befragt. Die Ergebnisse zeigen u.a., dass mehr als die Hälfte der 8-Jährigen bereits online ist. Von den 6-Jährigen geht fast ein Drittel ins Internet und bei den 3-Jährigen ist es schon jedes zehnte Kind. Zwar sehen sich Eltern in der Hauptverantwortung, wenn es darum geht, ihren Kindern einen kompetenten Umgang mit dem Internet zu vermitteln, viele sind jedoch unsicher. Die Unsicherheit der Eltern führt vielfach zu einem Verbot. Ein Verbot kann für die ganz Kleinen noch funktionieren, sehr schnell wird es aber schwierig bis unmöglich, sie vom Internet fernzuhalten. Und vor allem ist es nicht sinnvoll. Irgendwann müssen Kinder heutzutage lernen, mit den Risiken umzugehen, und dazu müssen sie die Gefahren kennen. Die Broschüre "Es war einmal... das Internet" verfolgt genau diesen Zweck; auf spielerische und witzige Weise werden die Problembereiche Internet-Sucht, Pädokriminalität, Cybermobbing, Abo-Fallen und Identitätsdiebstahl in Form von modernen Märchen behandelt. Diese schön illustrierten Märchen können vorgelesen oder natürlich von Kindern im Schulalter auch selbst gelesen werden. "Und die Moral von der Geschicht'" zeigt den Eltern bei jedem Problembereich die Hintergründe und gibt Verhaltenstipps. Altersgerecht informierte Kinder wissen, was sie tun oder nicht tun müssen, damit der böse Wolf im Geisslein-Chat keine Chance hat. Und sie wissen auch, warum nicht der junge Schwan, sondern die Entlein wirklich hässlich sind!

Pornografie

Seit praktisch alle Jugendlichen in der Schweiz rund um die Uhr uneingeschränkten Zugang zu Pornografie haben und diese auch mehrheitlich nutzen, ist "Jugend und Pornografie" ein medialer Dauerbrenner. Die rechtlichen Grenzen sind jedoch häufig zu wenig bekannt. Im untenstehenden Faltblatt finden Sie die wichtigsten Gesetzesartikel zum Thema. Das Faltblatt der Schweizerischen Kriminalprävention soll einen Beitrag dazu leisten, dass einerseits Jugendliche ihre sexuelle Neugier in aller Legalität ausleben können; andererseits dass Eltern und Erziehungsberechtigte Sicherheit gewinnen in der Diskussion über diese heiklen Themen der Sexualaufklärung.

Soziale Netzwerke

Im Bereich der Internetkriminalität kommen immer wieder neue Formen zum Vorschein. Häufig betroffen davon sind Kinder und Jugendliche, welche sich in sozialen Netzwerken aufhalten. In den untenstehenden Broschüren finden sich wertvolle Hinweise für Verhaltensweisen im Netz und Überlegungen vor den Aktivitäten im Web. 

   

 

Interessante Tipps für Lehrer, Erziehungsberechtigte und Jugendliche zum Thema "Chancen und Gefahren von digitalen Medien" sind zudem unter www.jugendundmedien.ch zu finden.

 

Sicher online einkaufen

Auf der nachfolgenden Checkliste finden Sie Tipps, wie Sie sicher online einkaufen und bezahlen können.

Checkliste "sicher online einkaufen"  

Wichtige Links

Die   Schweizerische Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK)   liefert u.a. aktuelle Neuigkeiten zu verschiedenen Internetkriminalitäten. Weiter findet sich dort ein Formular, mit welchem verdächtige Inhalte von Webseiten gemeldet werden können.

Die Stadtpolizei Zürich hat eine sehr informative Plattform zum Thema Cybercrime lanciert. Hier werden Themen wie Belästigungen verschiedenster Art z.B. durch Cyber-Stalking, Sextortion, Spam etc. oder Betrug und Datenklau z.B. durch Phishing, Social Engineering und vieles mehr, erklärt. Hier erhalten Sie wertvolle Tipps, wie Sie sich davor schützen können und es wird erläutert, was im Netz erlaubt ist und was nicht. Mehr unter www.schaugenau.ch.  

Weitere Informationen zum Thema Internetkriminalität finden Sie bei der Schweizerischen Kriminalprävention unter www.skppsc.ch.